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Texas Hold'em - Was ist das?

Es gibt wahrscheinlich über hundert verschiedene Varianten. Bei fast allen gleichen sich die Wertigkeiten der Kartenkonstellationen von Royal Flush. (höchste Wertung) bis High Card (niedrigste Wertung).

Royal Flush:
Zehn, Bube, Dame, König, As von der gleichen Farbe.
Royal Flush
Straight Flush:
Straight (Sequenz) mit den fünf Karten in der gleichen Farbe.
Straight Flush
Four of a Kind:
Vier gleiche Werte aus allen vier Farben des Spiels. ("quads").
Four of a Kind
Full House:
Volles Haus, drei Karten von einem Wert und zwei Karten mit einem anderen Wert. Wenn mehr als ein Spieler ein volles Haus hat, gewinnt der Spieler mit dem höchsten Wert des "Three of a Kind" ("trips").
Full House
Flush:
Fünf Karten der gleichen Farbe. Falls es mehr als nur ein Flush gibt, gewinnt die Hand/das Blatt mit den höheren Karten.
Flush
Straight:
Fünf Karten in einer Sequenz. Karten können unterschiedlicher Farben sein. Ein As kann in dem höchsten Straight (10, J, Q, K, A) und niedrigsten Straight (A, 2, 3, 4, 5) benutzt werden.
Straight
Three of a Kind:
Drei Karten mit dem gleichen Wert ("trips").
Three of a Kind
Two Pair:
Wenn zwei Spieler "Two Pair " haben, gewinnt das Paar mit dem höchsten Wert. Wenn zwei Spieler das gleiche Paar haben, gewinnt der Spieler, welcher das zweite höchste Paar hat. Wenn die Spieler auch dann noch die gleichen Paare haben, gewinnt der Spieler mit der höchsten fünften ("kicker") Karte.
Two Pair
One Pair:
Zwei Karten mit dem gleichen Wert. Wenn zwei Spieler das gleiche Paar haben, gewinnt der Spieler mit der höchsten "Outside Karte".
One Pair
High Card:
Die Hand/Das Blatt mit der höchsten Karte (den höchsten Karten) gewinnt.
High Card

Die beliebtesten Pokerformen sind 7 Card Stud (Hi/Low oder nur Hi), Omaha (Hi/Low oder nur Hi) und Texas Hold'em. Unter diesen Haupt- oder Edelvarianten des Pokerspiels nimmt Texas Hold'em (oder einfach nur Hold'em) eine Sonderstellung ein. Hold'em hat die meisten Anhänger und profitiert am meisten vom angesprochenen Pokerboom. In dieser Pokervariante werden die meisten Turniere veranstaltet und im Hold'em gibt es den größten Zustrom neuer Spieler. Wer sich ernsthaft mit Pokern beschäftigt, kommt an Hold'em nicht vorbei!

Beim Hold'em sind dem Spieler bis zu sieben Karten bekannt. Man verfügt über viele Informationen und darauf kann ein erfahrener Spieler seine Strategie aufbauen. Der Glücksfachtor ist beim Hold'em geringer als bei den meisten anderen Pokervarianten. Vielmehr sind Wissen und Strategie gefragt, wodurch der geübte und wissende Spieler einen Vorteil über die "anderen" Spieler hat und dadurch verfügt er über eine positive Gewinnerwartung. Der geübte und wissende Spieler ist in der Lage nachhaltig Geld mit seinem Spiel zu verdienen.
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Die Texas Hold'em Regeln:

Üblicherweise sitzen bis zu 10 Spieler an einem Tisch. Ein Spiel besteht aus vier Setzrunden oder vier Etappen.

1. Etappe (preflop): Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Karten (die sog. Hole Cards) die nur er selbst sieht.
2. Etappe (der Flop): Die ersten drei Gemeinschaftskarten werden in der Mitte des Tisches aufgedeckt.
3. Etappe (der Turn): Eine vierte Gemeinschaftskarte folgt.
4. Etappe (der River): Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte wird ausgeteilt.

In jeder Etappe kann ein Spieler entweder aussteigen, mitgehen oder den bestehenden Einsatz erhöhen. Von den Spielern, die am Ende, dem sogenannten Showdown noch übrig sind, gewinnt derjenige Spieler, der aus der Kombination seiner zwei verdeckten und der fünf Gemeinschaftskarten das beste Fünferblatt (siehe oben) zusammen stellen kann. Dabei kann nur ein seiner verdeckten Karten oder beide verwenden. Liegt das beste Blatt im Board (die aufgedeckten Gemeinschaftskarten) und sind noch mehr als ein Spieler im Spiel, wird der Pott geteilt, der so genannte Splitt-Pott.
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Position:

Einer der Spieler ist der Geber (Dealer). Dieser hat den Vorteil, sich erst zuletzt entscheiden zu müssen. Die Dealerposition wechselt im Uhrzeigersinn nach jedem Spiel zum nächsten Spieler. Der Geber definiert die Position aller Spieler, die sich in Relation zu ihm entweder in FRÜHER, MITTLERER oder SPÄTER Position befinden. Die Position ist sehr bedeutsam für alle strategischen Entscheidungen.
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Einsatz:

Beim Limit Hold'em gibt es feste Setzgrößen. Nehmen wir als Beispiel das 5/10 Euro Limit. In der ersten Etappe, also Preflop (die ersten beiden Karten) setzt der Big Blind (siehe unten) 5 Euro. Jeder, der mitspielen möchte, muss mindestens ebenfalls diese 5 Euro setzen. Es gibt aber auch die Möglichkeit zu erhöhen. Da dies in diesem (5/10) Limit-Holdem in 5 Euro Schritten voran geht, müsste man für eine Erhöhung 10 Euro setzen. Danach müssen alle Spieler die im Spiel bleiben wollen und die, die bereits mit 5 Dollar schon im Spiel sind, ebenfalls auf 10 Euro aufstocken, um im Spiel zu bleiben. Nun muss es nicht bei nur einer Erhöhung bleiben. Pro Etappe kann einmal gesetzt und dreimal erhöht (geraised) werden. Preflop können also auf diese weise maximal 20 Euro pro Person in den Pott geraten. Das gleiche gilt für den Flop. Die Turn- und Riverwetteinheiten sind doppelt so hoch wie die am Flop und vor dem Flop. Hier können also maximal 40 Dollar pro Person in den Pott wandern.
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Das Blinde:

Die Blinds dienen als "Anreiz" der Spieler in den Pott zu gehen. Gäbe es diesen Anreiz nicht, würde jeder Spieler alle Karten folden (also wegschmeißen) wenn sie nicht sehr gut wären. Dadurch wäre das Spiel äußerst langweilig und hätte seinen Reiz verloren. Beim Hold'em werden deshalb die Blinds platziert. Es handelt sich um eine Blindwette, die die Spieler links nach dem Dealer setzen MÜSSEN, unabhängig von den Karten die sie bekommen. Es wurd mit 2 Blindes gespielt. Der Spieler direkt links nach dem Dealer setzt den Smalblind (in der Regel den halben Grundeinsatz), der Spieler links danach setzt den Bigblind (den vollen Grundeinsatz). In unserem Beispiel von oben hat also der Smalblind 5 Euro und der Bigblind 10 Euro zu setzen.
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Die Reihenfolge:

Preflop beginnt der Spieler links vom Bigblind die Wettrunde. Der Bigblind schließt sie demzufolge auch ab (wenn es nicht zu Erhöhungen kommt). Kommt es zu einer oder mehreren Erhöhungen, schließt der letzte Spieler der erhöht hat die Wettrunde ab. Auf dem Flop und danach beginnt stets der Spieler links vom Dealer. (z.B. der Smallblind, wenn er noch im Spiel ist). Beendet wird die Wettrunde vom Dealer oder, im Falle seines Ausscheidens, vom Spieler der rechts von ihm noch im Spiel ist.

Einfach ausgedrückt besteht das Spiel aus vier Wettrunden, in denen der Spieler zwischen drei Optionen wählen kann. Bleibt man bis zum Ende im Spiel, hat man unter 12 Möglichkeiten die 3 richtigen auszuwählen. Diese 3 richtigen Optionen stehen also 9 falschen gegenüber. Das macht Hold'em zu einem schwierigen und reizvollem Spiel. Bei einem einfachen Spiel wäre der Glücksfaktor wieder höher und der geübte und gute Spieler könnte langfristig kein Geld damit verdienen.
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